Allgemeine Reise- und Geschäftsbedingungen gültig für Verträge, die nach dem 30.6.2018 abgeschlossen werden

(soweit nachfolgend Paragrafen des BGB, insbesondere die §§ 651 a ff. zitiert werden, beziehen sich diese auf die zum 1.7.2018 in Kraft getretene Gesetzesfassung).

 

Vorab:

Ein Widerrufsrecht nach §§ 312 ff. BGB besteht für Reiseverträge nur dann, wenn diese Verträge außerhalb von

Geschäftsräumen (z. B. bei Ihnen zu Hause) geschlossen worden sind, auch in diesem Fall nur, wenn die  entsprechenden mündlichen Verhandlungen nicht auf vorhergehender (Ein-)Bestellung durch Sie als   Verbraucher/in geführt wurden. Ansonsten gelten die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsregelungen, vgl. in Ziffern 5.4, 6 und  7. dieser Bedingungen. Über die Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer

 Verbraucherschlichtungsstelle entscheiden wir im Einzelfall, wir sind hierzu gesetzlich nicht verpflichtet. Unabhängig davon  ist nach den gesetzlichen Vorschriften der Link auf die Plattform der EU-Kommission zur online-Streitbeilegung anzugeben: https://webgate.ec.europa.eu/odr/

Ihre erfassten Daten werden ausschließlich zur Vertragsanbahnung, Reisedurchführung, Vertragsabwicklung und Kundenbetreuung einschließlich Werbung für eigene Angebote verwendet. Nach der seit 25. Mai 2018 in Kraft getretenen Datenschutzgrundverordnung DSGVO bestehen auch Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit nach Art. 15 bis Art. 20 sowie das Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77, den Namen des Verantwortlichen gemäß DSGVO finden Sie unter den am Ende der Reisebedingungen bei Ziffer 16 angegebenen Kontaktdaten. Die Daten werden für die Dauer unserer Geschäftsbeziehung, mindestens jedoch bis zum Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert. . Wollen Sie keine Werbung von uns erhalten, können Sie der Datenverwendung insoweit widersprechen, kurze Mitteilung an die am Ende der Reisebedingungen angegebenen Kontaktdaten genügt.  Ausführlichere Informationen nach der Datenschutzgrundverordnung finden Sie auf unserer Website unter https://katla-travel.is/datenschutzerklaerung oder unserem Informationsblatt, das wir Ihnen auf Anforderung gerne zuleiten.

1. Abschluss des Reisevertrages

1.1 Ein Vertragsschluss kommt nach der gesetzlichen Regelung erst in dem Zeitpunkt zustande, in dem völlig deckungsgleiche Willenserklärungen der Vertragsparteien (Angebot und Annahme dieses Angebots) vorliegen, wobei die Annahme rechtzeitig erfolgt sein muss. Bloße Interessensbekundungen beider Seiten stellen noch kein Angebot dar, sondern sind lediglich Aufforderungen zur Abgabe von Angeboten. Ein Angebot kann befristet werden, ansonsten kann es nur innerhalb des üblichen Zeitraums, der hier ohne Hinzutreten besonderer Umstände bei 14 Tagen liegt, angenommen werden. Eine verspätete Annahme stellt ein neues Angebot dar, sodass die Rollen bei der Abgabe der Vertragserklärungen wechseln können. KATLA Travel GmbH (im folgenden KATLA) erstellt bei Vertragsabschluss ein verbindliches Angebot oder eine Buchungsbestätigung in Textform, die die wesentlichen Inhalte des Vertrages wiedergibt.

1.2 Vermittelt KATLA ausdrücklich in fremdem Namen Pauschalreisen anderer Reiseveranstalter oder einzelne Leistungen, z. B. Flüge, Hotelzimmer, Mietwagen, etc. so schuldet KATLA vorbehaltlich des § 651 v Abs. 3 BGB nur ordnungsgemäße Vermittlung, soweit einschlägig unter Einschluss von Informationspflichten nach §§ 651 v oder w  BGB, nicht die Leistung selbst. Das Zustandekommen des Vertrages und dessen Inhalt richten sich nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und gegebenenfalls nach den Bestimmungen des jeweiligen Vertragspartners.

1.2 Soweit KATLA fremdveranstaltete Pauschalreisen oder fremde Leistungen nur vermittelt, gilt folgendes:

die Haftung von KATLA für fehlerhafte Vermittlung wird auf den dreifachen Preis der vermittelten Leistung beschränkt, soweit weder ein Körperschaden vorliegt noch der Schaden grob fahrlässig oder fahrlässig von KATLA herbeigeführt wurde, es sei denn, dass ein Fall des § 651 x, des § 651 v Abs. 3 oder des § 651 w Abs. 4 BGB vorliegt.

 2. Ausführendes Luftfahrtunternehmen

Die EU-Verordnung Nr. 2111/2005 vom 14.12.06 verpflichtet Reiseveranstalter, Reisevermittler und Vermittler von Beförderungsverträgen, die Kunden über die Identität jeder ausführenden Fluggesellschaft vor der entsprechenden vertraglichen Flugbeförderungsleistung zu unterrichten, sobald diese feststeht. Soweit dies bei Buchung noch nicht der Fall ist, muss zunächst die wahrscheinlich ausführende Fluggesellschaft angegeben werden. Bei Wechsel der Fluggesellschaft nach erfolgter Buchung ist der Kunde unverzüglich zu unterrichten.

3. Vertragliche Leistungen

Die von KATLA geschuldeten einzelnen vertraglichen Leistungen ergeben sich aus der Bestätigung (vgl. Ziffer I. Abs.1), ergänzt (im Rahmen der Vertragserklärung des Kunden) durch die zugrundeliegende Ausschreibung. Eventuelle besondere Vereinbarungen mit KATLA, die aus Beweisgründen in Textform getroffen werden sollten, gelten vorrangig. Neben den vereinbarten vertraglichen Leistungen schuldet KATLA angemessene Beistandsleistungen nach § 651 q BGB, sofern der Kunde während der Reise in Schwierigkeiten gerät.

4. Sicherungsschein / Anzahlung / Zahlung

Alle Zahlungen auf den Reisepreis sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines zu leisten, den KATLA mit der Buchungsbestätigung/Rechnung übermittelt. Mit Zugang des Sicherungsscheins ist eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises, der restliche Reisepreis am 20. Tag vor Reiseantritt fällig. Ohne vollständige Zahlung des fälligen Reisepreises besteht kein Anspruch auf Erbringung der Reiseleistung durch KATLA.

5. Preisänderung

5.1. Die Reisepreise wurden im Oktober 2017 kalkuliert.

KATLA ist berechtigt, den bestätigten Reisepreis zu erhöhen, soweit die begehrte Erhöhung sich unmittelbar aus einer nach Vertragsschluss erfolgten

a ) Änderung der für die gebuchte Reise geltenden Wechselkurse

b) Änderung für die Beförderung von Personen aufgrund höherer Kosten für Treibstoff oder andere Energieträger

c) einer Änderung der Steuern und sonstigen Abgaben für vereinbarte Reiseleistungen (Hafen- und Flughafengebühren; Sicherheitsgebühren im Zusammenhang mit der Flugbeförderung; Einreise-, Aufenthalts- und öffentlich-rechtliche Eintrittsgebühren) ergibt.

Der Kunde kann eine Senkung des Reisepreises und Berechnung des neuen Reisepreises analog dem folgenden Abs. 2 verlangen, soweit eine begehrte Senkung sich unmittelbar aus einer nach Vertragsschluss erfolgten Änderung der oben in Satz zwei aufgeführten Positionen ergibt und dies zu niedrigeren Kosten für KATLA führt. Soweit KATLA dadurch Verwaltungskosten entstehen, können diese in tatsächlich entstandener Höhe vom errechneten Ermäßigung- bzw. Erstattungsbetrag abgezogen werden, sie sind auf Verlangen des Kunden nachzuweisen.

5.2 Der Reisepreis wird maximal um den Betrag erhöht, der sich bei Addition der Erhöhungsbeträge der in Abs. 1 genannten Kostenbestandteile ergibt. Soweit einschlägige Kostensteigerungen eine Gruppe als Gesamtheit betreffen, werden sie zunächst pro Kopf umgelegt. Dabei wird – je nachdem, was für die Kunden günstiger ist –  entweder die konkret erwartete oder die ursprünglich kalkulierte durchschnittliche Teilnehmerzahl zugrunde gelegt.

5.3 KATLA muss dem Kunden eine Preiserhöhung und ihre Gründe auf einem dauerhaften Datenträger (zum Beispiel Brief, E-Mail, Fax) spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn mitteilen.

5.4 Bis zu 8 % ist eine Preiserhöhung einseitig wirksam. Erhöht sich der Reisepreis um mehr als 8 %, so kann KATLA den Kunden spätestens am 21. Tag vor Reiseantritt auffordern, innerhalb angemessener Frist die angebotene Preiserhöhung anzunehmen oder vom Vertrag zurücktreten. Nach ausdrücklicher Annahme oder ergebnislosem Verstreichen einer solchen Frist gilt das Angebot als angenommen. Wählt der Kunde stattdessen den Rücktritt, so erhält er den Reisepreis unverzüglich zurück, Ansprüche auf Schadenersatz und Ersatz vergeblicher Aufwendungen bleiben unberührt (§ 651 i Abs. 3 Nr. 3 BGB).

6. Rücktritt des Kunden / Umbuchung/Ersatzteilnehmer

6.1 Ein Recht zum kostenfreien Rücktritt besteht unter den Voraussetzungen der Ziffer 5 Abs. 4 (Preiserhöhung über 8 %) oder bei einer erheblichen Änderung eines wesentlichen Bestandteils der Reiseleistung oder im Fall des § 651 h Abs. 3 BGB (erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Pauschalreise oder der Beförderung von Personen an den Bestimmungsort durch unvermeidbare außergewöhnliche Umstände am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe).

6.2 Ansonsten ist der Rücktritt des Kunden (Storno) vor Reiseantritt jederzeit möglich, KATLA hat dann jedoch den gesetzlich geregelten Anspruch auf angemessene Entschädigung. Soweit  nicht einzelvertraglich etwas anderes bestimmt wird, gelten dafür die nach den Vorgaben des § 651 h Abs. 2 Satz 1 BGB ermittelten nachstehenden Entschädigungspauschalen:

Bei Islandreisen

  • bis 32 Tage vor Reiseantritt 20 %
  • ab 31–22 Tage vor Reiseantritt 25 % des Reisepreises
  • ab 21–15 Tage vor Reiseantritt 40 % des Reisepreises
  • ab 14 –7 Tage vor Reiseantritt 50 % des Reisepreises
  • ab 6–1 Tag vor Reiseantritt 70 % des Reisepreises
  • am Tag des Reiseantritts oder bei Nichterscheinen 80 %

Bei Grönlandreisen

  • bis 32 Tage vor Reiseantritt 20 %
  • ab 31–22 Tage vor Reiseantritt 25 % des Reisepreises
  • ab 21–15 Tage vor Reiseantritt 45 % des Reisepreises
  • ab 14 –7 Tage vor Reiseantritt 70 % des Reisepreises
  • ab 6 Tage vor Reiseantritt bis einschließlich Reisebeginn 90 % des Reisepreises

KATLA ist auf Verlangen des Reisenden verpflichtet, die Höhe der Entschädigung zu begründen.

6.3. In allen Fällen des Rücktritts verliert KATLA den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis und muss darauf bereits bezahlte Beträge unverzüglich zurückerstatten, der Kunde hat bereits ausgehändigte Reisedokumente (Tickets, Fahrkarten, Voucher) unverzüglich zurückzugeben.

6.4 Umbuchungen (z.B. von Reisetermin, Unterkunft, Reiseziel, Flugverbindung) sind grundsätzlich nur durch Rücktritt vom Reisevertrag (Storno) zu den in Abs. 2 genannten Bedingungen (Rücktrittsentschädigung) und parallele Neuanmeldung möglich. Voraussetzung jeder Umbuchung ist die Verfügbarkeit der Leistung. Ändert sich bis einschließlich32. Tag vor Reiseantritt lediglich der Abreiseort, werden neben dem neu berechneten Reisepreis zusätzlich lediglich € 50,00 pro Person in Rechnung gestellt.

6.5. Innerhalb einer angemessenen Frist, jedoch im Regelfall nicht später als sieben Tage vor Reisebeginn kann der Kunde unter Verwendung eines dauerhaften Datenträgers (z. B. Brief, E-Mail, Fax) verlangen, dass ein von ihm benannter Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. KATLA kann dem Eintritt widersprechen, wenn der Dritte den vertraglichen Reiseerfordernissen nicht genügt. Bei erfolgtem Eintritt haften ursprünglicher und neuer Reiseteilnehmer gemeinsam als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt entstehenden Mehrkosten. Dem ursprünglichen Reiseteilnehmer ist ein Nachweis darüber zu erteilen, in welcher Höhe durch den Eintritt des Dritten Mehrkosten entstanden sind. Mehrkosten dürfen nur in angemessenem Umfang gefordert werden und müssen KATLA als Veranstalter tatsächlich entstanden sein.

7. Einseitige Vertragsbeendigung durch KATLA/Absagevorbehalt bei Mindestteilnehmerzahl

7.1 Ist KATLA aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände (vergleiche Ziffer 6.1) an der Erfüllung des Vertrages gehindert, so kann KATLA unverzüglich nach Kenntnis des Rücktrittsgrundes vor Reisebeginn den Rücktritt erklären.

7.2 KATLA kann im Fall des Nichterreichens einer vertraglich festgelegten Mindestteilnehmerzahl unter Einhaltung folgender Fristen vom Reisevertrag zurücktreten: bei Reisen, die länger als 6 Tage dauern, spätestens 20 Tage vor Reisebeginn; bei Reisen mit einer Dauer von mindestens 2 und höchstens 6 Tagen spätestens 7 Tage vor Reisebeginn; bei Reisen, deren Dauer 2 Tage unterschreitet, spätestens 48 Stunden vor Reisebeginn.

7.3 In den vorgenannten Fällen verliert KATLA den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis und erstattet bereits gezahlte Beträge unverzüglich zurück.

8. Reiseausschluss wegen besonderer Umstände

8.2 KATLA kann aus wichtigem Grund vor Reiseantritt und während der Reise den Kunden von der Teilnahme an der Reise ganz oder teilweise ausschließen, soweit die Teilnahme des Kunden an der Reise für KATLA aus Gründen aus der Sphäre des Kunden unzumutbar ist. Dies kann insbesondere vorliegen, wenn der Reiseablauf vom Kunden nachhaltig gestört oder gefährdet wird und dem auch nach Abmahnung nicht abgeholfen wird oder nicht abgeholfen werden kann. Örtliche Vertretungen/ Reiseleiter sind zum Ausspruch der in diesem Zusammenhang erforderlichen Erklärungen bevollmächtigt.

9. Haftung von KATLA

9.1 Die vertragliche Haftung von KATLA für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden nicht schuldhaft von KATLA oder einem ihrer Erfüllungsgehilfen herbeigeführt wurde.

9.2 Die Haftung von KATLA auf Schadenersatz aus unerlaubter Handlung wird, soweit diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht, für Schäden, die nicht Körperschäden sind, auf den dreifachen Reisepreis des Kunden beschränkt. Für Schäden bis € 4.100,00 haftet KATLA insoweit unbeschränkt.

10. Obliegenheit und Rechte des Reisenden bei mangelhafter Reise

10.1 Wird die Reise nicht vertragsgerecht erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. KATLA kann diese verweigern, wenn sie unmöglich ist oder unter Berücksichtigung von Ausmaß des Mangels und Wert der betroffenen Reiseleistung unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

10.2 Leistet KATLA nicht innerhalb einer vom Kunden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, kann dieser selbst Abhilfe schaffen und Ersatz erforderlicher Aufwendungen verlangen. Die Fristsetzung ist unnötig, wenn KATLA Abhilfe verweigert oder sofortige Abhilfe notwendig ist.

10.3 Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Leistung kann der Kunde einen Anspruch auf Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) geltend machen, daneben bestehen gegebenenfalls Ansprüche auf Schadenersatz. Sämtliche genannte Ansprüche entfallen, soweit der Kunde schuldhaft den Mangel nicht unverzüglich anzeigt und dadurch Abhilfe vereitelt wird.

10.4 Zum Recht auf Kündigung und zu weiteren Einzelheiten von Minderung und Schadenersatz siehe §§ 651 k bis 651 o BGB.

11. Rechte und Pflichten der örtlichen Vertretung

11.1 Örtliche Vertretungen/Reiseleitungen sind beauftragt, während der Reise Mängelanzeigen und Abhilfeverlangen entgegen zu nehmen und für Abhilfe zu sorgen, sofern diese möglich und erforderlich ist. Daneben erbringen örtliche Vertreter/Reiseleitungen die von KATLA geschuldeten angemessenen Beistandsleistungen nach § 651 q BGB, sofern der Kunde während der Reise in Schwierigkeiten gerät. Sie sind nicht befugt oder bevollmächtigt, Ansprüche auf Minderung oder Schadensersatz mit Wirkung gegen KATLA anzuerkennen oder entgegen zu nehmen. Zu den sonstigen Befugnissen der örtlichen Vertretung/Reiseleitung vergleiche Ziffer 8.

12. Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

12.1 Die Information über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen bezieht sich auf die zum Zeitpunkt der Informationserteilung bekannten Umstände. Soweit keine besonderen Angaben gemacht werden, geht KATLA davon aus, dass der Kunde die Staatsbürgerschaft des Wohnsitzlandes hat. Bei abweichenden oder besonderen persönlichen Umständen(z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, staatenlos) bitten wir um Information.

12.2 Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jederzeit die Möglichkeit einer nachträglichen Änderung dieser Bestimmungen besteht. KATLA wird sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten bemühen, den Kunden von etwaigen Änderungen so rechtzeitig wie möglich zu unterrichten. Es wird jedoch empfohlen selbst die Nachrichtenmedien zu verfolgen, um sich frühzeitig auf eventuelle Änderungen einstellen zu können.

12.3 Sie sollten sich als Reiseteilnehmer über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Allgemeine Informationen erteilen die Gesundheitsämter, reisemedizinisch erfahrene Ärzte, reisemedizinische Informationsdienste oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

13. Versicherungen

KATLA empfiehlt insbesondere den Abschluss einer Reiserücktrittkostenversicherung und einer Versicherung zur Deckung der der Kosten einer Unterstützung und der gegebenenfalls erforderlichen Rückführung bei Unfall oder Krankheit und vermittelt gerne die entsprechenden Angebote der AGA International S.A., Bahnhofstrasse 16, 85609 Aschheim bei München.

14. Verjährung

Die in § 651 i Abs. 3 BGB bezeichneten Ansprüche des Kunden verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.

15. Gültigkeit der Ausschreibung

Die Ausschreibung erfolgte im Oktober 2017. Naturgemäß ist nur der zu diesem Zeitpunkt bekannte Stand wiedergegeben, auch Druckfehler können selbst bei größter Sorgfalt vorkommen. KATLA ist nicht verpflichtet, einen Vertrag auf Grundlage einer als falsch oder unvollständig erkannten Ausschreibung abzuschließen.

16. Sonstiges

Ergänzend gelten die gesetzlichen Bestimmungen,  insbesondere die §§ 651 a ff des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), falls KATLA als Reiseveranstalter oder Reisevermittler im Sinn dieser Vorschriften tätig ist und soweit für den Vertrag deutsches Recht anwendbar ist.

 

KATLA Travel GmbH

(auch Verantwortlicher für den Datenschutz)

Geschäftsführer: Julia Sigursteinsdottir, Susan Stefanski

Seitzstr. 19

D-80538 München

Telefon: (089) 242 112-0

Telefax: (089) 242 112-20

E-Mail: info@katla-travel.is

Internet: www.katla-travel.is

Datenschutzbeauftragter (Frau Van Weverberg, datenschutz@katla-travel.is)

Handelsregister: Amtsgericht München HRB 117221

UST-IdNr. DE187673895

Vertretung in Island:

KATLA DMI ehf

Grensásvegur 5

IS-108 Reykjavik

Telefon: 00354-561 7550

 

Allgemeine Reise- und Geschäftsbedingungen

gültig für Verträge, die bis einschließlich 30.6.18 abgeschlossen werden. Mit Wirkung zum 01.7.18 tritt
für dann abgeschlossene Verträge ein neues, in vielen Einzelheiten geändertes Reisevertragsrecht in Kraft,
dem unsere Bedingungen selbstverständlich angepasst werden. Bei späteren Vertragsschlüssen senden
wir Ihnen die Neufassung vorab zu.

Ein Widerrufsrecht nach §§ 312 ff. BGB besteht für Reiseverträge nur dann, wenn diese Verträge außerhalb von Geschäftsräumen (z.B. bei Ihnen zu Hause) geschlossen worden sind, auch in diesem Fall nur, wenn die entsprechenden mündlichen Verhandlungen nicht auf vorhergehender (Ein-)Bestellung durch Sie als Verbraucher/in geführt wurden. Ansonsten gelten die gesetzlichen  Rücktritts- und Kündigungsregelungen, vgl. in Ziffer 6 Ziffer 7 und Ziffer 8 dieser Bedingungen. Über die Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle entscheiden wir im Einzelfall, wir sind hierzu gesetzlich nicht verpflichtet. Plattform der EU-Kommission zur online-Streitbeilegung: http://ec.europa.eu/odr

1. Abschluss des Reisevertrages

1.1 Die Anmeldung des Kunden ist formfrei möglich und stellt rechtlich das verbindliche Angebot auf Abschluss eines Reisevertrages dar. Dieser kommt erst mit Zugang einer inhaltlich  deckungsgleichen Reisebestätigung in Textform durch die KATLA Travel GmbH (im folgenden „KATLA“) zustande. Die Reiseausschreibung durch KATLA (im folgenden „Ausschreibung“) ist kein  Angebot im Rechtssinn, sondern geht den Vertragserklärungen voraus, vgl. hierzu insbesondere Ziffer 15. An die Anmeldung ist der Kunde bis zur Annahme durch KATLA, jedoch maximal 14 Tage ab Zeitpunkt der Anmeldung gebunden.

1.2 Vermittelt KATLA ausdrücklich in fremdem Namen Reiseprogramme fremder Veranstalter oder einzelne Fremdleistungen wie Flüge, Mietwagen etc., so richten sich Zustandekommen und Inhalt solcher Verträge nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und etwaigen Bedingungen des fremden Vertragspartners, soweit diese einbezogen wurden.

1.3 Bei Vermittlung haftet KATLA nur für die ordnungsgemäße Vermittlung, nicht für die vertragsgemäße Leistungserbringung im vermittelten Vertrag selbst.

2. Datenschutz / ausführendes Luftfahrtunternehmen

2.1 KATLA erfasst und speichert Kundendaten ausschließlich zur Reisedurchführung, Vertragsabwicklung, Kundenbetreuung und zu Werbezwecken im Rahmen der Kundenpflege. Der Verwendung zu Werbezwecken kann der Kunde jederzeit widersprechen (§ 28 Abs. 4 Bundesdatenschutzgesetz / ab dem 02.5.18 gilt Art. 21 Datenschutz Grundverordnung). Wie für die Ausübung der weiteren Rechte nach Bundesdaten schutzgesetz / Datenschutzgrundverordnung genügt dazu eine kurze Mitteilung, Kontaktdaten siehe Ende dieser Bedingungen.

2.2 Die EU-Verordnung Nr. 2111/2005 vom 14.12.06 verpflichtet Reiseveranstalter, Reisevermittler und Vermittler von Beförderungsverträgen, die Kunden über die Identität jeder ausführenden
Fluggesellschaft vor der entsprechenden vertraglichen Flugbeförderungsleistung zu unterrichten, sobald diese feststeht. Soweit dies bei Buchung noch nicht der Fall ist, muss zunächst die wahrscheinlich ausführende Fluggesellschaft angegeben werden. Bei Wechsel der Fluggesellschaft nach erfolgter Buchung ist der Kunde unverzüglich zu unterrichten. –> Achtung: Dieser Absatz ist in Bearbeitung aufgrund der neuen Vorschriften (DSGVO)

3. Vertragliche Leistungen

Die von KATLA geschuldeten einzelnen vertraglichen Leistungen ergeben sich aus der Bestätigung (vgl. Ziffer I. Abs. 1), ergänzt (im Rahmen der Vertragserklärung des Kunden) durch die zugrundeliegende Ausschreibung. Eventuelle besondere Vereinbarungen mit KATLA, die aus Beweisgründen in Textform getroffen werden sollten, gelten vorrangig.

4. Sicherungsschein / Anzahlung / Zahlung

Alle Zahlungen auf den Reisepreis sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines zu leisten, den KATLA mit der Buchungsbestätigung übermittelt. Mit Zugang des Sicherungsscheins ist eine  Anzahlung von 20 % des Reisepreises, der restliche Reisepreis am 20. Tag vor Reiseantritt fällig. Ohne vollständige Zahlung des fälligen Reisepreises besteht kein Anspruch auf Erbringung der Reiseleistung durch KATLA.

5. Preisänderung

5.1. Die Reisepreise wurden im Oktober 2017 kalkuliert. KATLA ist berechtigt, den Reisepreis zu erhöhen, soweit sich unvorhersehbar für KATLA nach Vertragsschluss die nachstehenden Preisbestandteile durch Umstände erhöhen oder hinzukommen, die von KATLA nicht zu vertreten sind: Wechselkurse für die gebuchte Reise; Beförderungskosten (insbesondere
wegen Ölpreisverteuerungen); Abgaben für bestimmte Leistungen; Hafen- und Flughafengebühren; Sicherheitsgebühren im Zusammenhang mit der Flugbeförderung; Einreise-, Aufenthalts- und öffentlich-rechtliche Eintrittsgebühren.

5.2 Die Preiserhöhung ist nur zulässig, wenn zwischen Vertragsschluss und Beginn der Reise ein Zeitraum von mehr als vier Monaten liegt. Der Reisepreis darf maxima l um den Betrag erhöht werden, der sich bei Addition der Erhöhungsbeträge der in Abs. 1 genannten Kostenbestandteile ergibt. Soweit einschlägige Kosten steiger ungen eine Gruppe als Gesamt -heit betreffen, werden sie zunächst pro Kopf umgelegt. Dabei wird – je nachdem, was für die Kunden günstiger ist – entweder die konkret erwartete oder die ursprünglich kalkulierte durchschnittliche Teilnehmerzahl  zugrunde gelegt.

5.3 KATLA muss dem Kunden eine Preiserhöhung unverzüglich nach Kenntnis des Erhöhungsgrundes, spätestens jedoch am 21. Tag vor Reisebeginn mitteilen.

5.4 Erhöht sich der Reisepreis um mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, ohne Zahlung einer Entschädigung vom Vertrag zurückzutreten. Stattdessen kann er sein Recht gemäß § 651 a Abs. 4 Satz 3 BGB (Ersatzreise) geltend machen. Der Rücktritt oder das Verlangen einer Ersatz reise müssen unverzüglich gegenüber KATLA oder dem vom Kunden beauftragten Reisebüro erklärt werden.

6. Rücktritt des Kunden / Umbuchung / Zusatzkosten

6.1 Bei Rücktritt des Kunden vor Reisebeginn (Storno) hat KATLA bis zum Versand der Stornorechnung ein Wahlrecht zwischen der konkret berechneten angemessenen Entschädigung nach § 651 i Abs. 2 BGB und der Abrechnung nach den nach folgend hierfür aufgeführten Pauachalen. Die einmal getroffene Wahl kann KATLA nur mit Einverständnis des Kunden ändern. Zur pauschalierten Entschädigung gilt folgendes:
Bei Island-Pauschalreisen (mit oder ohne Flug):
• bis 32 Tage vor Reiseantritt 20 %
• ab 31–22 Tage vor Reiseantritt 25 % des Reisepreises
• ab 21–15 Tage vor Reiseantritt 40 % des Reisepreises
• ab 14–7 Tage vor Reiseantritt 50 % des Reisepreises
• ab 6–1 Tag vor Reiseantritt 70 % des Reisepreises
• am Tag des Reiseantritts oder bei Nichterscheinen 80 %
Für Grönlandreisen (mit oder ohne Flug):
• bis 60 Tage vor Reiseantritt 20 %
• ab 59–30 Tage vor Reiseantritt 50 % des Reisepreises
• ab 29–15 Tage vor Reiseantritt 65 % des Reisepreises
• ab 14–1 Tag vor Reiseantritt 80 % des Reisepreises
• am Tag des Reiseantritts oder bei Nichterscheinen 85 %
Die Pauschale berechnet sich nach dem Endreisepreis des betroffenen Kunden und dem Zugang der Rücktrittserklärung. Dem Kunden bleibt freigestellt, nachzuweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden als die geforderte Pauschale entstanden ist. Im Fall des Rücktritts hat der Kunde bereits ausgehändigte Reisedokumente (Tickets, Fahrkarten, Voucher) zurückzugeben.

6.2 Umbuchungen (z.B. von Reisetermin, Unterkunft, Reiseziel, Flugverbindung ) sind grundsätzlich nur durch Rücktritt vom Reisevertrag (Storno) zu den in Abs. 1 genannten Bedingungen (Rücktrittsentschädigung) und parallele Neuanmeldung möglich. Voraussetzung jeder Umbuchung ist die Verfügbarkeit der Leistung. Ändert sich bis einschließlich 32. Tag vor  Reiseantritt lediglich der Abreiseort, werden neben dem neu berechneten Reisepreis zusätzlich lediglich € 50,00 pro Person in Rechnung gestellt.

7. Absagevorbehalt bei Mindestteilnehmerzahl

Wird eine in der Ausschreibung oder im sonstigen Inhalt des Reisevertrages festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, so kann KATLA bis spätestens am 21. Tag vor Reiseantritt vom Reisevertrag zurücktreten. In diesem Fall kann der Kunde die Teilnahme an einer anderen Reise aus dem Angebot von KATLA verlangen, sofern KATLA in der Lage ist, diese ohne Mehrpreis aus seinem Angebot bereitzustellen.

8. Kündigung wegen besonderer Umstände

8.1. Wird die Reise durch höhere Gewalt, die bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar war, erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Kunde als auch KATLA den Reisevertrag kündigen. Die gegenseitigen Rechte und Pflichten bei einer solchen Kündigung ergeben sich aus den gesetzlichen Vorschriften (vgl. Ziffer 16).

8.2 KATLA kann aus wichtigem Grund vor Reiseantritt und während der Reise jederzeit den Reisevertrag unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen (nach deutschem Recht § 314 BGB) kündigen. Ein wichtiger Grund kann insbesondere vorliegen, wenn der Reiseablauf vom Kunden nachhaltig gestört oder gefährdet wird und dem auch nach Abmahnung nicht abgeholfen wird oder nicht abgeholfen werden kann. Zum Kündigungsausspruch durch KATLA gilt Ziffer 11.2.

9. Haftung von KATLA

9.1 Die vertragliche Haftung von KATLA für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit

a) ein Schaden weder grob fahrlässig, noch vorsätzlich herbeigeführt wird oder
b) KATLA für einen Schaden allein wegen Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
9.2 Die Haftung von KATLA auf Schadenersatz aus unerlaubter Handlung wird, soweit diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht, für Schäden, die nicht Körperschäden sind, auf den dreifachen Reisepreis des Kunden beschränkt. Für Schäden bis € 4.100,00 haftet KATLA insoweit unbeschränkt.

10. Obliegenheit und Rechte des Reisenden bei mangelhafter Reise

10.1 Wird die Reise nicht vertragsgerecht erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. KATLA kann diese verweigern, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Leistet KATLA nicht innerhalb einer vom Kunden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, kann dieser selbst Abhilfe schaffen und Ersatz erforderlicher Aufwendungen verlangen. Die Fristsetzung ist unnötig, wenn KATLA Abhilfe verweigert oder sofortige Abhilfe durch besonderes Interesse des Kunden geboten ist.

10.2. Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Leistung kann der Kunde einen Anspruch auf Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) geltend machen. Der Anspruch entfällt, soweit der Kunde schuldhaft den Mangel nicht anzeigt.

10.3 Ist infolge eines Mangels dem Kunden die Reise oder ihre Fortsetzung aus wichtigem Grund nicht zumutbar oder ist sie durch einen Mangel  erheblich beeinträchtigt, kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen. Zuvor hat er eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen. Die Fristsetzung ist unnötig, wenn Abhilfe unmöglich ist, von KATLA verweigert wird oder sofortige Kündigung des Vertrags durch besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt ist.

11. Rechte und Pflichten der Reiseleitung

11.1 Reiseleitungen/örtliche Vertretungen sind beauftragt, während der Reise Mängelanzeigen und Abhilfe verlangen entgegen zu nehmen und für Abhilfe zu sorgen, sofern diese möglich und erforderlich ist. Sie sind nicht befugt oder bevollmächtigt, Ansprüche auf Minderung oder Schadensersatz mit Wirkung gegen KATLA anzuerkennen oder entgegen zu nehmen.

11.2 Die Kündigung des Reisevertrages durch KATLA (z.B. bei höherer Gewalt) kann auch durch Reiseleitung/örtliche Vertretung ausgesprochen werden; diese sind insoweit von KATLA bevollmächtigt.

12. Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Die Information über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen bezieht sich auf die zum Zeitpunkt der Informationserteilung bekannten Erfordernisse für Angehörige des EU-Mitgliedstaates, in dem die Reise angeboten wird. Bei ab weichenden oder besonderen persönlichen Umständen (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, staatenlos) empfiehlt sich Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

13. Versicherungen

KATLA empfiehlt insbesondere den Abschluss einer Reiserücktrittkostenversicherung und einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit und vermittelt gerne die entsprechenden Angebote der AGA International S.A., Bahnhofstrasse 16, 85609 Aschheim bei München. KATLA vermittelt Reiseversicherungen im Status eines erlaubnisfreien Annexvermittlers gemäß § 34d Abs. 8 Nr. 1 Gewerbeordnung (GewO).  Beschwerdestelle bei Streitigkeiten mit Versicherungsvermittlern: Versicherungsombudsmann e.V., Postfach 080632, 10006 Berlin

14. Anspruchstellung / Ausschlussfrist / Verjährung

14.1 Vertragliche Ansprüche wegen nicht vertragsgerechter Erbringung von Reiseleistungen nach §§ 651 c bis 651 f BGB muss der Kunde innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise KATLA gegenüber geltend machen, siehe hierzu die Kontaktdaten am Ende dieser Bedingungen. Nur bei unverschuldeter Fristversäumung ist eine Geltendmachung von Ansprüchen nach Fristablauf möglich.

14.2 Die in Absatz 1 Satz 1 bezeichneten Ansprüche des Kunden verjähren in einem Jahr, soweit nicht Ansprüche für Körperschäden oder Ansprüche, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit  beruhen, betroffen sind. Solche vertraglichen Ansprüche verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.

15. Gültigkeit der Ausschreibung

Die Ausschreibung erfolgte im Oktober 2017. Naturgemäß ist  nur der zu diesem Zeitpunkt bekannte Stand wieder gegeben, auch Druckfehler können selbst bei größter Sorgfalt vorkommen. KATLA ist nicht verpflichtet, einen Vertrag auf Grundlage einer als falsch oder unvollständig erkannten Ausschreibung abzuschließen.

16. Sonstiges

Ergänzend gelten die gesetzlichen Bestimmungen, für von KATLA veranstaltete Reisen also insbesondere die §§ 651 a ff des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), soweit für den Vertrag deutsches Recht anwendbar ist.

Katla Travel GmbH

Seitzstr. 19
D-80538 München

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